#NICHTWEGSEHEN – Diskriminierung im Alltag

Dieser Screenshot wurde mir via Facebook übermittelt. Eine von vielen derartigen diskriminierenden Erfahrungen, die mir in letzter Zeit über verschiedene Kanäle zugetragen werden. Die Stimmung wird immer düsterer und die Situation für Menschen mit Migrationshintergrund immer schwieriger. Gestern hat mir eine österreichische Bankangestellte mit Migrationshintergrund mitgeteilt, dass sie von einer Kundschaft bereits beim erstmaligen Telefonat wegen ihrem Namen abgelehnt wurde. Es sei eine „Zumutung“, dass sie sich mit „so jemandem“ abgeben müsse. Auch ich bekomme zeitweise diskriminierende Nachrichten und Kommentare. Was mir jedenfalls auffällt ist, dass diese Vorfälle sich häufen. Generalverdacht, Pauschalierungen und Diskriminierung dürfen nicht die Oberhand in unserer vielfältigen und demokratischen Gesellschaft gewinnen. *Der Gewalt der Worte folgt bald die Gewalt der Taten*. Intoleranz, Diskriminierung, Extremismus und Rassismus haben keinen Platz in unserem Salzburg – unabhängig davon von welcher Seite sie kommen. Deswegen ist es erforderlich, dass sowohl die Politik als auch die Medien sowie die Gesellschaft selbst eine Abrüstung der Gewalt der Worte vornehmen, sonst ist jeder, der sich daran beteiligt, mitverantwortlich für die Folgen.

Jeder und jede, die auch derartige Erfahrungen gemacht hat, kann mir diese entweder via Facebook oder Mail (office@mete.or.at) übermitteln. Es ist wichtig, dass wir alle gemeinsam auf derartige Vorfälle aufmerksam machen, damit sie nicht zur Normalität werden. Gemeinsam können wir dann überlegen – je nach Intensität – wie wir mit dem jeweiligen Fall umgehen. Ich lade daher alle ein wieder auf eine sachliche Ebene zurückzukehren und #nichtWEGZUSEHEN

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