Leserbrief Mag. Pertele: Post SV

Sehr geehrte Redaktion,

aufgrund Ihres Artikels „Brisante Vorwürfe um Kampagnen der türkischen SPÖ-Kandidaten“ vom 12. 3. wurde ich von verschiedenen Personen kontaktiert, welche sich Gedanken über den Fortbestand des Postsportvereins Salzburg machten, da Sie in diesem Artikel behaupten, der SV Türkgücü hätte von der Stadt Förderungen zur Sanierung des Fußballplatzes bekommen. Eine solche Förderung kann jedoch nur dem Betreiber einer solchen Sportstätte gewährt werden. Um Schaden vom Verein abzuwenden, ersuche ich dringend um Veröffentlichung meines nachstehenden Leserbriefes und um zukünftige Unterlassung solch „kalter Enteignung“.

Richtigstellung Politik intern: 64.000 Euro Förderung für „Salzburg Türkgücü“.

Dem 1983 gegründeten Postsportverein Salzburg gehören elf Sektionen und vier Sportgruppen an, welche ihren Mitgliedern mit sportlichen und kulturellen Aktivitäten eine sinnvolle Freizeitgestaltung ermöglichen. Fußball ist nicht (mehr) darunter. Daher wurde der Fußballplatz an der Vogelweiderstraße 114 in den vergangenen 20 Jahren vor allem vom Betriebssport der Salzburger Arbeiterkammer genutzt. Nachdem das Spielfeld einer Generalsanierung bedurfte, eine solche die finanziellen Möglichkeiten eines Vereins, der sich vorwiegend aus Mitgliedsbeiträgen finanziert, aber bei weitem überschreitet, richteten wir bereits im Jänner 2013 ein Förderansuchen an die Stadt. Die Alternative wäre ein Brachliegen des Fußballplatzes gewesen. In einer Zeit, in welcher sowohl der zunehmende Bewegungsmangel der Jugend als auch das Fehlen von Sportflächen immer häufiger beklagt wird, wohl ein gesellschaftspolitisch unverantwortliches Vorgehen. Seitens der Stadt wurde dem Postsportverein schon damals eine wohlwollende Behandlung des Ansuchens signalisiert, sofern alle im Sportausschuss vertreten Fraktionen diesem ihre Zustimmung erteilen. Der im Artikel „Brisante Vorwürfe ….“ erwähnte Herr Tarik Mete war zum Zeit des Ansuchens kein Funktionär des SV Türkgücü, wie sich leicht im Vereinsregister nachprüfen lässt. Der Förderungswerber, der Betreiber und somit auch der Verfügungsberechtigte über das Postsportareal in Schallmoos war und ist und bleibt der Postsportverein Salzburg mit seinen mehr als1.600 Mitgliedern. Ich persönlich finde es sehr bedauerlich, dass selbst der Amateursport mit seinen ehrenamtlichen Akteuren dazu benutzt wird, islamfeindliche Klientel zu bedienen, um politisches Kleingeld zu lukrieren.

Freundliche Grüße

Magª Christine Pertele
Obfrau der Postsportvereins Salzburg

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