Fakten statt Hetze: „Ausländer“ und die Sozialleistungen

Expertenrechnungen zeigen, dass Nicht-Österreicher mehr in das Sozialsystem einzahlen als sie daraus erhalten. FPÖ wieder einmal auf dem Irrweg.

„Die Panikmache der FPÖ hält wieder einmal einem Fakten-Check nicht stand,“ erklärt Mete zum Expertenpapier aus dem Sozialministerium und dem Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung. Menschen ohne österreichische Staatsbürgerschaft zahlen pro Jahr 1,7 Milliarden Euro mehr in das Pensionssystem ein als Sie tatsächlich erhalten. Die FPÖ fordert ja seit längerem ein eigenes Sozialversicherungssystem für AusländerInnen. „Eine derartige Forderung schadet nicht nur dem sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, sondern stößt auch all jene Menschen vor den Kopf , die tagtäglich hart arbeiten und unser großartiges Land mit aufgebaut haben“, so Mete.

Nachweislich zahlen „AusländerInnen“ mehr ins System ein als sie rausnehmen. 2015 haben sie rund 5,3 Milliarden einbezahlt, aber nur 3,7 Milliarden entnommen – also netto über 1,5 Milliarden unserem Sozialsystem zugeschossen. „Wenn das von der FPÖ und von Norbert Hofer gewünschte eigene Sozialsystem für AusländerInnen kommen würde, würde das ein riesiges finanzielles Loch im Sozialsystem – insbesondere bei den Pensionen – zur Folge haben. Die FPÖ spielt wieder einmal unter Vorspiegelung falscher Tatsachen mit den Ängsten der Menschen und spielt sie gegeneinander aus – das muss endlich ein Ende haben. Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen der Zukunft meistern“, Mete abschließend.

Rückfragen: Tarik Mete – 0699 19070007

 

 

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