Dienstleistungsscheck für Asylwerber: Arbeiten und Integration gehen Hand in Hand

Die Öffnung des Dienstleistungsschecks stellt guten Kompromiss für die Beschäftigung von Asylwerbern dar. Es zeigt sich immer wieder, dass diejenigen Asylwerber am besten integriert sind, die schnell am öffentlichen Leben bzw. Arbeitsleben teilhaben. Den Dienstleistungsscheck für Asylwerber zu öffnen, wäre daher ein richtiger Schritt. Der Vorschlag von Sozialminister Stöger, der auch von Wirtschaftskammerpräsident Leitl unterstützt wird, ist daher begrüßenswert. Man darf diese Menschen nicht zum Nichtstun verdonnern, wie es derzeit der Fall ist.

Beispiele für Tätigkeiten sind befristete Reinigungsarbeiten, das Besorgen von Einkäufen oder auch einfache Gartenarbeiten. Der Dienstleistungsscheck wurde bereits vor zehn Jahren eingeführt, er kann in Trafiken oder der Post gekauft werden und für kleinere Tätigkeiten bspw. in privaten Haushalten ausgegeben werden. Inkludiert im Scheck ist ein Beitrag für die Unfallversicherung. Somit ist das verwaltungstechnische Grundgerüst für diese Maßnahme bereits vorhanden und muss ggf. nur etwas optimiert werden.

Die Beschäftigung in Privathaushalten ist darüber hinaus auch gut geeignet, weil sie den Kontakt zur einheimischen Bevölkerung ermöglicht und gleichzeitig arbeitsmarktneutral ist. Da es sich um eher kurze befristete Tätigkeiten handelt, sind dadurch auch keine Jobs am österreichischen Arbeitsmarkt gefährdet. Es ist leichter sich in das normale Arbeitsleben zu integrieren wenn man bereits Erfahrungen auf dem österreichischen Arbeitsmarkt gesammelt hat. Die schnelle und gute Integration kann also durch den Dienstleistungsscheck gefördert werden, deshalb hat Stöger meine Unterstützung..

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